Der Himmel bricht…

Ostern 2017 – Wir sind ein paar Tage am Meer, wie jedes Jahr. Dieses mal der Darß, Prerow. Das Wetter wechselt von stürmisch über pralle Sonne zu Wolkenbruch. Heute will ich unbedingt die Bunker an der Steilküste Wustrow fotografieren, also packen wir den Fotokram in den Kofferraum und fahren nach Niehagen um von dort zur Steilküste zu laufen.

Der Wind wirft uns fast um. Selten trifft die, oft zur Übertreibung genutzte Aussage man könne sich am Wind anlehnen, tatsächlich zu. Heute ist das der Fall. Viele Fotos entstehen. Von den berühmten Bunkern, wie die Wellen sich laut an ihnen brechen. Langzeitaufnahmen am Strand die das raue Meer zu Nebel verschwimmen lassen. Der Himmel, wie er sich immer mehr zuzieht. Doch das Foto was am Ende in meinem Kopf hängen bleibt, ist ein anderes.

Es ist auf dem Rückweg als der Weg abknickt und zum Parkplatz und damit weg von der Steilküste weg führt. Meine Freundin hat sich auf die Bank gesetzt und schaut sich das nahende Unwetter an während sie auf mich wartet weil ich wiedermal an der Kamera rumfummeln muss. Dabei mache ich, fast beiläufig, dieses Bild.

[…] Alles was ich ab hier sagen würde wäre Klischee und deshalb:

Wir packen zusammen und fahren zurück.

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